
Geschrieben aus Angst. Erzählt mit Hoffnung.
Die Ark-Reihe hat für mich schon immer einen ganz besonderen Stellenwert in meiner Autorenlaufbahn. Kurzgeschichten, die so viel von mir selbst beinhalten. Von Ängsten bis hin zu Phobien ist so ziemlich alles dabei.
Ich glaube, dass kaum eine Geschichte so viel von mir selbst beinhaltet wie die Ark-Bücher. Gerade in der heutigen Zeit, in der Angst an jeder Ecke lauert – Krieg, Zerstörung, Armut, soziale Ängste und so vieles mehr begleiten uns Tag für Tag durch diese Welt.
In meinen kleinen Kurzgeschichten verarbeite ich meine eigenen Ängste. Sie helfen mir dabei, nicht gänzlich den Verstand zu verlieren, um es mal ganz grob auszudrücken. Diese Bücher haben mich Nächte wachgehalten. Während ich sie schreibe, stelle ich mir immer eine Welt vor, wie sie in einigen Jahren aussehen könnte, wenn es so weitergeht wie bisher. Ja, sie enden zum Teil nicht gut, doch genau das ist der Sinn. Das Leben ist nicht immer gut zu uns. Es ist hart, anstrengend und frustrierend.

Dabei ist es egal, ob es um „Reise ohne Wiederkehr“, „Stunde Null“ oder die kommenden Titel „Zivilisation 21“ und „Operation Morgenröte“ geht: All diese Geschichten beinhalten einen Teil von mir. Jede spielt im selben Universum, doch sie sind so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Dennoch verbindet sie alle etwas: eine dunkle und brutale Zukunft, der wir uns irgendwo alle ausgesetzt fühlen.
Die Ark-Bücher sind für mich mehr als nur Bücher. Sie sind Realität. Angst. Verlust. Und ich hoffe, dass sie am Ende genau das bleiben: Bücher.
